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Sicherheit "Made in Germany" - Warum so wichtig?
Am Beispiel von HEBELN skizzieren wir die Problematik bei Billigkopien aus Fernost

Die Hebel sind ohne Zulassung, denn jede Änderung an der Bremsanlage muss geprüft sein.


Daher ein Tüv.


Das heißt: verminderter Versicherungsschutz.


Und bei dauerhaften schwerwiegenden Verletzungen oder Behinderungen verminderte Versicherungsleistungen der gegnerischen Versicherung.


Billighebel aus Fernost sind lediglich Kopien europäischer Hebel und wurden noch nicht einmal zur Prüfung montiert.

In Fernost gibt es nicht mal die passenden Fahrzeuge dazu!

Daher Wissen sie auch nicht, welchen Belastungen verschiedene Produkte ausgesetzt sind, dies ist aber sehr wichtig für die Materialwahl.


Keine Dauertestprüfungen! Die Gefahr dabei ist, dass bei falscher MaterialwahlAluminium dazu neigt, ohne Vorwarnung abzureißen.


Ein Bestandteil der Zulassung ist, dass Lenker und Hebel beim Abreißen keine scharfen Kanten oder Spitzen bilden dürfen.

Dadurch erhöhte Verletzungsgefahr!

Die Toleranzen stimmen nicht. Jedes CNC-gefräste Produkt wird in einem +/- Toleranzbereich gefertigt. Ein Hebel besteht aus 10 Teilen und jedes Teil hat eine Toleranz, die der Konstrukteur aufeinander abstimmt. Wird so ein Hebel nun Kopiert ohne die Toleranzen zu kennen,

ist die Funktion in keinster Weise sichergestellt.

Daher kann es sein, dass der Hebel überspringt und sich durch den kompletten Verstellbereich ziehen lässt.

Dadurch fehlt bei einer Notbremsung die evtl. nötige Sekunde!

Auch kann es passieren, dass durch die fehlenden Toleranzen die Bremspumpe ganz leicht unter Druck gesetzt wird. Ein Millimeter reicht schon und in der Bremspumpe wird eine Ausgleichsbohrung verschlossen. Diese dient dazu, dass sich die erhitzende Bremsflüssigkeit in den Ausgleichsbehälter ausdehnen kann. Ist nun die Bohrung verschlossen und die Flüssigkeit dehnt sich aus, fängt das Motorrad ganz leicht an zu Bremsen und die Bremsanlage überhitzt! Durch die Überhitzung bildet die Bremsflüssigkeit blasen und baut somit keinen Druck mehr auf.

Das Motorrad bremst nicht mehr!

Auf der Kupplungsseite kann es passieren, dass die Kupplung nicht richtig trennt.

Das bedeutet, das Motorrad fährt weiter, obwohl die Kupplung gezogen ist.

Somit deutlich erhöhter Verschleiß der Kupplung.


Wie bei der Bremse kann auch auf der Kupplungsseite, bei gezogener Kupplung, der Hebel durch den Verstellbereich rutschen und das Motorrad „schießt“ los sobald der Fahrer den Gang einlegt. Das möchte keiner an einer roten Ampel erleben!


*

Am Beispiel von LENKERN

Ein Lenker muss in seinem Motorradleben mehrere 100.000 Lastwechselspiele aushalten. Jede kleinste Bodenwelle, jedes Gas geben usw. bedeutet ein Lastwechselspiel. Bei falscher Material und Bearbeitungsart beim Biegen (Erhitzen und Abkühlen), hält der Lenker niemals den Belastungen stand, er reißt plötzlich ab.


Auch hier stimmen die Toleranzen nicht, teilweise verdrehen sich die Lenker bei einer Notbremsung in der Klemmung.

 
 
ROADSTER 6/2017
 
Das schreibt die Fachpresse zum Thema
Bericht von Jens Kratschmar
Roadster-Magazin-Redaktion
Wenn Geiz nicht mehr geil ist!
PDF Download Beriecht ROADSTER - gefälschte Bremshebel (1,94M)
 
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